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In dem Moment als wir die Andacht beendeten, betrat Pfarrer Stockert die Kirche und so bekamen wir eine sehr launige Darstellung über die Entstehung der Dorfkirche und den Umbau in den 90zigern.
Die Kirche ist dem Hl. Martin geweiht. Wochentags wird die Anna Kapelle genutzt. Damit sich der Priester den Kirchenbesuchern in dem Zubau bei der Messe auch direkt zuwenden kann, wurde ein runder Altar gewählt, der es erlaubt ganz natürlich immer wieder eine andere Position einzunehmen. Durch den großen Zuzug nach Aspern hat die Pfarre über 12.000 Mitglieder. Die Firmung der 140 Firmkandidaten musste in drei Etappen gehalten werden, denn trotz Zubau hat die Kirche nur ca 300 Sitzplätze.
Im hinteren Bereich der Kirche wurde ein direkter Zugang zum neuen Teil geschaffen, denn auch in Aspern trudeln etliche der Messbesucher verspätet ein.
Die Orgel ist ebenfalls neu und hat das alte „Elendium“ ersetzt.
Baulich ist sehr viel geschehen, pastoral tut sich auch viel. Pfarrer Stockert hat sich geduldig unsere Fragen angehört und beantwortet. Dann hat er sich entschuldigt, sich auf sein Rad geschwungen und ist zu einem Taufgespräch entschwunden. Bei dem dichten Programm, das er zu bewältigen hat, haben wir gestaunt, dass er so viel Ruhe ausstrahlte.
Wir sind gemütlich zum Lahodny spaziert und haben es uns dort schmecken lassen. Die Einkehr und das Plauscherl gehören eben auch dazu.
(redak/redie)
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